Bürgerrechtler in 25 Ländern gehen am 11. Oktober gegen die überhand nehmende Überwachung auf die Straße. In Wien setzt die österreichische Initiative „Freiheit statt Angst“ mit Kunstaktionen und der Veranschaulichung von Überwachungsmethoden ein Zeichen gegen den schleichenden Verfall der Grundrechte.
Am Samstag – von 13:00 bis 15:00 vor dem Parlament, von 15:30 bis 17:30 am Stephansplatz - wird eine Gruppe von Aktivisten mit einer Aktion auf die Problematik der um sich greifenden Datensammelwut hinweisen. Eine menschliche Kulisse wird in einem Rollenspiel die Auswirkungen von (verdachtsunabhängiger) Datenspeicherung bildlich darstellen. Insbesondere die Betroffenheit von Vertrauensträgern (Ärzte, Seelsorger, Anwälte,...) wird dabei unterstrichen.
Ab 18:30 wird dann mittels einer Projektion vor dem Museumsquartier vorgeführt, wie sich Personen anhand von Kameraaufnahmen automatisch identifizieren und verfolgen lassen.
